Neuigkeit

Workshop mit EIB und Stadtverwaltungen über Maßnahmen zum Klimaschutz

12.04.2022

Am 6. April brachten wir die EIB, WissenschaftlerInnen und Stadtverwaltungen zusammen, um uns über ihre Erfahrungen mit städtischen Klimaschutzmaßnahmen, deren Evaluation und Monitoring auszutauschen.

Am 6. April brachten wir die EIB, WissenschaftlerInnen und Stadtverwaltungen zusammen, um uns über ihre Erfahrungen mit städtischen Klimaschutzmaßnahmen, deren Evaluation und Monitoring auszutauschen. Der Workshop wurde durch drei interessante Präsentationen von Kalle Toivonen, Helsinki, Alexander Scholz, Wien und Prof. Peter Jones, University College London ergänzt. Ihre Beiträge zum Thema bildete den Rahmen für eine engagierte Diskussion in verschiedenen Breakout-Sitzungen.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Workshops zählen sicherlich, dass der funktionale städtische Raum derzeit nur unzureichend in die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels eingebunden ist, dass die urbane Mobilität mit der Schwierigkeit konfrontiert ist, in komplexe Systeme eingebettet zu sein, die teilweise im Widerspruch zu den ergriffenen Maßnahmen stehen (Tourismus, Gesundheit, Logistik), und dass die bestehenden Förderprogramme häufig nicht ausreichend auf die Bedürfnisse von Beispielsweise Living Labs abgestimmt sind, die als Schlüssel zur Schaffung von Akzeptanz für Veränderungen und zur Beteiligung angesehen werden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in den Diskussionen hervorgehoben wurde, ist die Entscheidung über die Erstellung einer Hierarchie von Planungsdokumenten, die den strategischen Rahmen für die Diskussion von Lösungen und Maßnahmen bilden würde. Was zuerst kommt und wie eine klare Beziehung und Komplementarität zwischen den verschiedenen Strategien (SUMP, Klimaaktionsplan) hergestellt werden kann, bleibt eine offene Frage für Stadtverwaltungen und Regionen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass es wichtig ist, eine solide und kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Entscheidungsträgern, Politikern, Praktikern, Bürgern sowie dem privaten Sektor und der Forschung aufzubauen. Ein ständiger Dialog zwischen den Interessengruppen und Sektoren, der über die Bewusstseinsbildung hinausgeht und zum Handeln führt, erwies sich als äußerst vorteilhaft, um die politische Zustimmung zu kontroversen Maßnahmen zu gewinnen, Prioritäten zu setzen und Maßnahmen zu bündeln sowie deren Auswirkungen zu bewerten. Durch die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses der Tatsache, dass der Klimawandel alle betrifft und dass alle gemeinsam handeln und ihre Anstrengungen koordinieren sollten, können die Finanzierungsströme zukünftig wirksam kanalisiert werden.

Für Mitte Mai ist ein weiterer Workshop geplant, der sich mit den Governance-Aspekten des Themas befassen wird.

Wir danken allen Teilnehmern für ihre wertvollen Beiträge und freuen uns auf die nächste Diskussionsrunde.

weitere Informationen

Susanne Böhler-Baedeker

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s.boehler@rupprecht-consult.eu

Ana-Maria Baston

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a.baston@rupprecht-consult.eu

Siegfried Rupprecht

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Ralf Brand

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r.brand@rupprecht-consult.eu

Morgane Juliat

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m.juliat@rupprecht-consult.eu